Ihre Karriere als
FileMaker-Entwickler

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Vom Web zu FileMaker

Andy Murolo kennt sich mit Datenbanken aus. Bevor er mit FileMaker in Berührung kam, entwickelte er für das Web. An FileMaker schätzt er vor allem die Zugänglichkeit bei gleichzeitig toller Bedienbarkeit.

  • FileMaker

    FileMaker: Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit als FileMaker-Entwickler gekommen?

  • Andy Murolo

    Murolo: Bevor ich zu meinem jetzigen Arbeitgeber Koschier IT-Outsourcing wechselte, habe ich längere Zeit als Web-Entwickler gearbeitet. Zunächst habe ich diese Tätigkeit hier fortgesetzt. Da sich die Koschier IT unter anderem auch auf die Entwicklung von FileMaker-Lösungen spezialisiert hat, übernahm ich schrittweise FileMaker-Projekte. Man kann sagen, dass ich da irgendwie reingerutscht bin. Nun bin ich schon seit 1,5 Jahren hier und muss sagen, dass mir die Arbeit mit der FileMaker-Plattform immer besser gefällt. Und da die Nachfrage nach guten FileMaker-Entwicklern stetig, schätze ich die Karriereaussichten als FileMaker-Entwickler sehr gut ein.

  • FileMaker

    FileMaker: Haben Sie schon vorher mit Datenbanken gearbeitet?

  • Andy Murolo

    Murolo: Mit Datenbanken schon, zum Beispiel habe ich mit SQL oder MYSQL gearbeitet. Aber speziell mit FileMaker hatte ich, vor meiner jetzigen Tätigkeit nicht zu tun. Mich hat jedoch erstaunt, wie leicht es ist, sich in FileMaker zurecht zu finden und welch leistungsfähige Applikationen sich damit erstellen lassen. Auf Grund seiner Zugänglichkeit kann man schon schnell kleinere Projekte mit Datenbank, Layout und Script realisieren, die auf mehreren Systemen wie dem Mac oder dem iPad laufen.

  • FileMaker

    FileMaker: Wie sieht Ihr Alltag als Entwickler aus?

  • Andy Murolo

    Murolo: Bevor es ans Eingemachte geht, spielt Beratung eine große Rolle. Hier setzen wir uns mit dem Kunden zusammen und hören uns erst mal an, welche Bedürfnisse er an die FileMaker-Lösung stellt. Dies ist für uns ein entscheidender Punkt, denn er bildet die Ausgangsbasis für alle weiteren Entwicklungs-Tätigkeiten. Bei uns gilt nämlich die Devise, dass sich eine gute Software-Lösung an die Bedürfnisse des Kunden anpasst, nicht umgekehrt. Zu den weiteren Schritten gehören dann die Implementierung der Software und die Einschulung beim Kunden vor Ort. Meist läuft alles reibungslos, aber in einigen Fällen, treten doch mal unerwartet Probleme auf und wir müssen unsere Kunden dann entweder am Telefon oder vor Ort unter die Arme greifen. Aber das gehört eben dazu und ist nicht nur bei FileMaker so. Diese Interaktion gefällt mir grundsätzlich und gestaltet meinen Beruf lebendiger.

  • FileMaker

    FileMaker: Welche Arten von Lösungen bietet das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, an?

  • Andy Murolo

    Murolo: Mit „ambu.flow“ bieten wir zum Beispiel eine Lösung an, die sich speziell für Großpraxen und Ambulatorien eignet und umfangreiche Möglichkeiten zur Patientenorganisation bietet. Anders bei „edu.flow“, diese FileMaker Lösung richtet sich gezielt an Bildungseinrichtungen, wie z.B. Volkshochschulen, und soll Mitarbeitern dabei helfen, ihre Arbeitsaufläufe zu organisieren. Unsere ‚Hauptabnehmer‘ sind allerdings mittelständische Unternehmen, die eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Lösung suchen. Allein hier in Wien zählen wir rund 200 Kunden, die unsere FileMaker-Lösungen zu Geschäftszwecken einsetzen.

  • FileMaker

    FileMaker: Welche Ressourcen nutzen Sie für FileMaker?

  • Andy Murolo

    Murolo: Die Software FileMaker Pro enthält ja schon standardmäßig Tutorials und Hilfsmittel, die einem den Einstieg erleichtern. Wenn man noch nie mit FileMaker zu tun hatte, ist das schon mal ein guter Anfang. Ansonsten bietet die Firma FileMaker selbst ja einiges an Ressourcen wie zum Beispiel Schulungsunterlagen wie die FileMaker Training Series, Handbücher im FileMaker Technical Network sowie Webinars an. Mir gefällt wirklich, dass das meiste davon kostenlos ist. Außerdem werden etwa von den FileMaker-Trainern selbst in regelmäßigen Abständen Seminare angeboten. Nicht zuletzt ist es aber die FileMaker-Community selbst, die verschiedenartige Ressourcen wie Handbücher oder Video-Tutorials zur Verfügung stellt und sich regelmäßig in Konferenzen zum Ideenaustausch trifft. Was ich mir aber noch wünsche, wäre eine kostenlose, unbegrenzte FileMaker-Version zum Downloaden, ähnlich wie SQL Express Editions. Dies würde beim privaten Weiterbilden sehr hilfreich sein.

Da die Nachfrage nach guten FileMaker-Entwicklern stetig steigt, schätze ich die Karriereaussichten als FileMaker-Entwickler sehr gut ein.
- Andy Murolo, FileMaker-Entwickler, KOSCHIER IT-Outsourcing GmbH
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