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FileMaker - bleibt in der Familie

Florentina Ziegler studiert Informatik. Neben ihrem Studium entwickelt sie FileMaker-Lösungen im Unternehmen ihres Vaters und findet immer mehr Gefallen daran.

  • FileMaker

    FileMaker: Können Sie etwas mehr über sich erzählen?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Ich bin 23 Jahre alt und studiere im fünften Semester Informatik an der Universität Bern. Ich wohne in Zürich und pendle deshalb immer zur Uni nach Bern. Neben dem Studium entwickle ich FileMaker-Lösungen für verschiedene Unternehmen – unter anderem für DabuSoft und die ETH Zürich.

  • FileMaker

    FileMaker: Wie sind Sie zu FileMaker gekommen?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Über meinen Vater. Er ist ein erfahrener FileMaker-Entwickler und durch ihn sitze ich sozusagen an der Quelle. Vor zirka drei Jahren habe ich ihn mal gefragt, was er beruflich genau macht und da hat er mir eine Lizenz für FileMaker Pro zum ausprobieren gegeben. Zunächst habe ich einfach etwas herumprobiert und mir alles angeschaut, ich kannte ja FileMaker vorher gar nicht. Das lief aber alles eher so nebenbei. Vor zwei Jahren hat er mich dann als Gast auf die FileMaker Developer Conference in Miami mitgenommen. Als ich dort sah, wie toll die FileMaker-Community ist und was alles mit FileMaker möglich ist, habe ich richtig Lust bekommen, selbst tolle Lösungen zu entwickeln. Die Grundlagen brachte ich mir über die FileMaker Training Series bei. Vieles ging aber über ‚Trial and Error‘. Selbstverständlich stand mir mein Vater mit seinem fundierten Wissen immer wieder mit Rat und Tat zur Seite.

  • FileMaker

    FileMaker: Wie lange hat es gedauert, bis Sie erste, solide Lösungen entwickeln konnten?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Nachdem ich mich ein weiteres Jahr mit FileMaker auseinander gesetzt hatte, habe ich eine Lösung entwickelt, mit der sich der HTML-Teil für grafische Newsletter erstellen lässt, ohne dass Programmierkenntnisse notwendig sind. Diese Zeit bis zur ersten geschäftlich eingesetzten Lösung klingt jetzt unheimlich lange, das lag aber daran, dass das Studium bei mir immer vorging und ich deshalb nicht so viel Zeit für FileMaker hatte. Höchstens ein, zwei Stunden pro Woche. Wenn man sich intensiv mit FileMaker auseinander setzt, dürfte die Lernzeit (für einfache Lösungen) je nach Person 2-6 Monate dauern. Heute sieht das bei mir auch ganz anders aus.

  • FileMaker

    FileMaker: Gibt es eine Lösung, auf die Sie besonders stolz sind?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Derzeit arbeite ich an einer relativ großen Lösung, die ich für ein Institut an der ETH Zürich entwickle. Dieses Verwaltungs-Tool ermöglicht es, Lager- und Materialbestände zu verwalten. Da es sich hier um eine mobile iOS-Lösung handelt, können die Barcodes der Gegenstände mithilfe der iPad-Kamera erfasst werden, was die Dateneingabe um einiges erleichtert. Auch hier merke ich, dass die Nachfrage nach mobilen Lösungen immer größer wird und FileMaker ein idealer Partner für das iPad oder iPhone ist.

  • FileMaker

    FileMaker: Welche Aspekte an FileMaker gefallen Ihnen am besten?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Durch mein Informatikstudium weiß ich, wie es ist, mit Programmiersprachen wie Java und mit SQL-Datenbanken zu arbeiten. Mit FileMaker zu entwickeln, gefällt mir persönlich allerdings am besten. Im Gegensatz zu den anderen Datenbanksystemen kommt man auch ohne tiefgehendes Wissen sofort zu Ergebnissen, das ist sehr motivierend. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Benutzeroberfläche ohne „Coding“ zusammenstellen und mit wenig Aufwand wieder verändern lässt. Möchte ein Kunde zum Beispiel ein weiteres Eingabefeld, ist dies mit FileMaker sofort umsetzbar.

  • FileMaker

    FileMaker: Können Sie potentiellen Nachwuchsentwicklern ein paar Tipps geben?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Es ist natürlich gut, wenn man einen Entwickler persönlich kennt. Bei mir ist das ganz klar mein Vater, dem ich jederzeit meine Fragen stellen kann. Zum Einstieg empfehle ich die FileMaker Training Series, die in der Basisversion vorhanden sind und fundiert die Grundlagen vermitteln. Darüber hinaus gibt es auch noch Schulungen, die man entweder im Einzel- oder Gruppenunterricht absolvieren kann. Vor allem empfehle ich die Konferenzen, auf denen man persönliche Kontakte knüpfen und sich austauschen kann. Ich war zum Beispiel im Sommer 2014 auf der FileMaker Developer Conference in San Antonio, Texas, und im Oktober 2014 auf der FileMaker Konferenz in Winterthur, die mein Vater mitorganisiert. Bei jeder Konferenz sind auch viele Vorträge für Anfänger dabei.

  • FileMaker

    FileMaker: Was gefällt Ihnen am meisten daran, mit FileMaker zu entwickeln?

  • Florentina Ziegler

    Ziegler: Die Leute, mit denen ich durch FileMaker zu tun habe, sind bodenständig und immer für ein Gespräch zu haben. Die Atmosphäre ist locker und positiv, was ich besonders an den Konferenzen spüre. Außerdem macht es einfach Spaß, mit FileMaker zu entwickeln, weil man schnell Fortschritte erzielt.

Im Gegensatz zu den anderen Datenbanksystemen kommt man auch ohne tiefgehendes Wissen sofort zu Ergebnissen, das ist sehr motivierend.
- Florentina Ziegler, FileMaker-Entwicklerin, DabuSoft
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