Ihre Karriere als
FileMaker-Entwickler

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Gregor Beuster

  • FileMaker

    FileMaker: Können Sie uns etwas über Ihren beruflichen Hintergrund sagen?

  • Gregor Beuster

    Beuster: Ich war bisher in der Wissenschaft im Bereich Krebsforschung tätig. Ursprünglich habe ich Trophologie, also Ernährungswissenschaften, an der FSU Jena studiert.

  • FileMaker

    FileMaker: Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit als FileMaker-Entwickler gekommen?

  • Gregor Beuster

    Beuster: In einem Labor, in dem ich arbeitete, gab es eine alte FileMaker-Lösung auf Basis von FileMaker Pro 7. Eigentlich war es nur eine Art durchsuchbare Liste mit vielen Spalten. Aus Neugier habe ich mir die Software, die dahinter steckt, etwas näher angeschaut. Ich fand schnell heraus, wie ich selbst Layouts erstellen konnte, um Daten einfacher eingeben und logischer darstellen zu können. Durch Ausprobieren der damals aktuellsten Demo-Version (FileMaker Pro 11) wurden mir dann die vielseitigen Möglichkeiten für den Einsatz von FileMaker bewusst.

    Der eigentliche Durchbruch, der meinen Entschluss FileMaker-Entwickler zu werden, festigte, war jedoch die Zusammenarbeit mit meinem Mentor Herrn Friedrich (herrfriedrich.com). Er hat mir durch sein Mentoring-Programm den nötigen Mut gegeben, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

  • FileMaker

    FileMaker: Haben Sie schon vorher mit Datenbanken gearbeitet?

  • Gregor Beuster

    Beuster: Datenbanken waren für mich vorher ‚Neuland‘. Ich bin relativ fit in Excel und habe mich privat viel mit Computern und IT-Themen beschäftigt, aber vor der Arbeit mit FileMaker hatte ich keine tiefgreifenden Programmier- oder Datenbankkenntnisse.

  • FileMaker

    FileMaker: Was gefällt Ihnen am meisten an FileMaker?

  • Gregor Beuster

    Beuster: Ich schließe im Moment ein Projekt in einer großen Forschungseinrichtung in Berlin ab. Die von mir entwickelte Lösung wird von den Mitarbeitern sehr gut angenommen. Das liegt vor allem an der hohen Benutzerfreundlichkeit der Layouts. Der größte Vorteil ist aber die Plattformunabhängigkeit. Die Lösung kann problemlos auf Macs und PCs im Labor genutzt werden. Auf dem iPad erlaubt mir FileMaker Go sogar die Labor-Lösung als App anzeigen zu lassen – die Layouts dafür lassen sich ohne Programmierkenntnisse erstellen. Bei anderen Insellösungen müsste man eigens eine App programmieren. FileMaker setzt kein zusätzliches technisches Wissen voraus, um die Lösung auf das iPad zu bringen. Ich glaube, in diesem Aspekt ist FileMaker einzigartig.

  • FileMaker

    FileMaker: Können Sie etwas mehr über sich erzählen? Wie sieht Ihre berufliche Zukunft aus?

  • Gregor Beuster

    Beuster: Ich bin jetzt als Entwickler für FileMaker 12 und FileMaker 13 zertifiziert und in den nächsten Wochen werde ich mich als FileMaker-Entwickler selbstständig machen. Die Entwicklung von iOS-Lösungen interessiert mich besonders und ich denke, dass die Nachfrage nach mobilen Lösungen weiter wachsen wird. Gerade in Forschungslaboren sehe ich aus eigener Erfahrung großen Bedarf an (mobilen) Datenbank-Lösungen. So könnte ich mir durchaus vorstellen, auch weiterhin Forschungseinrichtungen, die nach einer passenden Lösung suchen, tatkräftig zu unterstützen. Andererseits bin ich auch offen für ganz andere Fragestellungen.

  • FileMaker

    FileMaker: Haben Sie Tipps für Interessierte, die FileMaker-Entwickler werden möchten?

  • Gregor Beuster

    Beuster: Ich rate jedem Neuling, sich kostenlos bei der FileMaker Developer Community zu registrieren. Auf Grund der umfangreichen Ressourcen dort wird einem der Einstieg in FileMaker enorm erleichtert. Mir half aber auch das Angebot an zahllosen Webinaren im Netz. Beispielsweise bietet Matt Petrowsky von Iso Productions tolle Videos für FileMaker-Einsteiger und –Fortgeschrittene an. Natürlich helfen ebenfalls die Handbücher von FileMaker selbst (wie die Training Series) sowie weitere Ressourcen wie z.B. die Human Interface Guidelines von Apple, ungemein weiter. Letztendlich läuft Vieles über Trial and Error. Mein Tipp: Probleme zunächst versuchen durch Ausprobieren zu lösen und parallel Rat in den diversen Foren und Plattformen im Internet suchen. Oft haben andere FileMaker-Entwickler bereits ähnliche Fragestellungen in Foren beschrieben. Die Antwort ist ganz sicher da draußen!

Datenbanken waren für mich vorher ‚Neuland‘.
- Gregor Beuster, FileMaker-Entwickler
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