Gartencenter Starkl

Österreichs starker Gärtner STARKL am Puls der Zeit dank iPad und FileMaker-basierter Kundenkarte

Traditionsreiches Familienunternehmen reorganisiert heterogene IT-Infrastruktur der Gartencenter-Filialen erfolgreich und bleibt am Puls der Zeit dank iPad und FileMaker-basierter Kundenkarte.

Überblick

  • Starkl Gartencenter reorganisiert heterogene IT-Infrastruktur der Filialen und ersetzt Kundenstempelpass durch moderne FileMaker-basierte Kundenkarte.

Branche

  • Handel

Lösung

  • FileMaker-Entwickler Robert Kaiser und Inhaber von karo productions entwickelte eine zentrale Kunden- und Kundenkartendatenbank über alle Standorte. Die individuelle FileMaker-Lösung läuft großteils unter iOS auf dem iPad. Via Barcodescan - oder manuell per Tastatur - werden an den mit iPad ausgestatteten Kassen die Karten der Kunden erfasst und deren Umsätze und Treuepunkte gutgeschrieben.

Vorteile

  • Durch die FileMaker-Datenbank wurden die Abläufe optimiert, werden Informationen über die verschiedenen Standorte inklusive Warenwirtschaft zentral vorgehalten und gleichzeitig dezentral verfügbar gemacht. Durch die zentrale Datenvorhaltung über alle Standorte können leicht Analysen bezüglich des Kundenstamms erstellt und darauf aufbauend entsprechende Marketingaktionen entwickelt werden.
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Ulrike Starkl
Die Gärtner STARKL sind ein familiengeführtes Traditionsunternehmen in vierter Generation, das mittlerweile auf rund 400 Mitarbeiter angewachsen ist. Seit mehr als 100 Jahren produziert STARKL auf über 160 Hektar Sträucher, Stauden und Gehölze. Die Gärtner-Familie lebt Tradition gepaart mit einem hohen Anteil an innovativem Denken. Bewährtes wird gepflegt, frische Ideen dürfen wachsen. So auch die Idee der modernen Kundenkarte, die seit 2014 an den fünf Fachgartencentern den in die Jahre gekommenen Kundenstempelpass erfolgreich abgelöst hat. Möglich wurde die neue Kundenkarte, die mehr Transparenz und reibungslose Abläufe schafft, durch eine individuelle FileMaker-Lösung, großteils unter iOS auf dem iPad.

Um im heutigen Markt erfolgreich zu bleiben, ist eine gut durchdachte, funktionierende Kundendatenbank das A und O. Die Pflege unserer Kundenbeziehungen bedarf derselben sorgfältigen Pflege wie die unserer Pflanzen

— Ulrike Starkl
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Die ursprüngliche Lösung mit handschriftlichen Treuepässen, die von den iPads ersetzt wurden

Die gute alte Kundenkarte – modern und im neuen Look

Als die Familie Starkl die Papier-Treuekarte 1990 ins Leben rief, steckten Computer noch in den Kinderschuhen und alles ging etwas langsamer. Heute, rund 24 Jahre später, ist die Zeit von Kunden und Mitarbeitern knapper. Vor allem sind jedoch Kundenstamm und Unternehmen gewachsen. „Um im heutigen Markt erfolgreich zu bleiben, ist eine gut durchdachte, funktionierende Kundendatenbank das A und O. Die Pflege unserer Kundenbeziehungen bedarf derselben sorgfältigen Pflege wie die unserer Pflanzen", gibt Ulrike Starkl, Mitglied der Geschäftsleitung STARKL Wien und zuständig für die EDV des Unternehmens zu bedenken. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Unternehmen 2013 den FileMaker-Entwickler karo productions mit der Entwicklung und Implementierung einer zentralen Kunden- und Kundenkartendatenbank über alle Standorte Wien, Pottendorf, Vösendorf, Frauenhofen und Aschbach.

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Kassenplatz, wo die iPad minis montiert sind

FileMaker-Datenbank führt Kundendaten zusammen und sorgt für Transparenz

„Eine der wesentlichen Herausforderungen dieses Projektes war die Tatsache, dass die fünf Filialen kein einheitliches Warenwirtschaftssystem einsetzen und unterschiedliche IT-Strukturen aufweisen", erinnert sich Robert Kaiser, FileMaker-Entwickler und Inhaber von karo productions. Mit der neuen Datenbank sollte einerseits das Kundenkartensystem in das moderne Zeitalter übertragen werden. Andererseits sollten vor allem auch Abläufe optimiert, Informationen über die verschiedenen Standorte inklusive Warenwirtschaft zentral vorgehalten und gleichzeitig dezentral verfügbar gemacht werden. Das Ergebnis der sechsmonatigen Entwicklung kann sich sehen lassen:

Am zentralen FileMaker Server werden alle Kundendaten in einer FileMaker-Pro- Datenbank über alle Standorte gepflegt, Adressen für Mailings selektiert, Umsätze ausgewertet und die Treueboni für die Stammkunden berechnet. Hieran ist auch das Sybase-Warenwirtschaftssystem des Standortes Wien via ODBC-Schnittstelle angeschlossen. Sämtliche Abfragen und Auswertungen sind mit wenigen Klicks erstellt und anschaulich visualisiert in entsprechenden Tabellen- und Diagrammgrafiken. „Dieser zentrale Datenpool ist für uns bereits jetzt unverzichtbar. Innerhalb kürzester Zeit erhalten wir so den Überblick über die Umsätze an den verschiedenen Standorten, können Analysen bezüglich des Kundenstammes erstellen und darauf aufbauend entsprechende Marketingaktionen entwickeln", erläutert Ulrike Starkl.

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Selbstgebaute iPad-Halterung der Firma Starkl inkl. einer Halterung, um den Scanvorgang mit der Barcode-Scan Funktion zu erleichtern

Scan statt Stempel

Die FileMaker-Pro-Datenbank ist das versteckte Herzstück im Hintergrund. Im Vordergrund an den Kassen der Gartencenter ist das perfekte iOS-Duo iPad mini gepaart mit FileMaker Go im Einsatz. Auf den rund 20 iPad mini ist die Datenbanklösung „StarklScanner" installiert. Via Barcodescan - oder manuell per Tastatur - werden hier die Karten der Kunden erfasst und deren Umsätze und Treuepunkte gutgeschrieben.

Die iPad mini sind nicht permanent mit dem Server verbunden, sondern als Offline-Clients konzipiert. „Wir haben uns für die Offline-Lösung entschieden, da die Kundenkarten und Umsätze an den Kassen rasch erfasst werden müssen. Direkte Online-Verifizierungen hätten Zeitverlust bedeutet", erklärt Robert Kaiser. Die Umsatzdaten werden bei Bedarf in Paketen zum Server gesendet, der Letztstand der Kartennummern, die Namen der Inhaber und wichtige Zusatzinformationen für die Kassen werden regelmäßig auf die iPads geladen. „Umsätze, die den Kunden früher per Stempel attestiert wurden, landen heute automatisch auf der Kundenkarte - aber auch in unserer Datenbank und sind für uns wertvolle Informationen" so Ulrike Starkl. Nicht zu vergessen: mit der neuen Kundenkarte spart Starkl an allen Standorten zusammengefasst täglich etwa zwei Stunden Arbeitszeit, da manuelles Eintragen, und Weiterverarbeitung im Office der Vergangenheit angehört!

Technik mit Perspektive auf Tradition

Die Lösung fand sowohl bei den Mitarbeitern an der Kasse als auch bei den Mitarbeitern in der Verwaltung schnell Anklang, weil sie intuitiv und leicht zu bedienen ist.

Um den Überblick über die sich im Einsatz befindlichen iPad mini zu erleichtern, werden alle Einstellungen der FileMaker-Go-Lösung „StarklScanner" zentral am Server verwaltet. Hier kann für Notfälle auch der Zugriff eines Gerätes gesperrt werden, um beispielsweise Diebstahl von Kundendaten zu verhindern.

„Als Gärtner sind wir verwurzelt und vertrauen auf die Zukunft, da wir jetzt auspflanzen, was wir oft erst in zehn oder mehr Jahren verkaufen werden. Unsere Arbeit erfordert viel Geduld und Zeit für Wachstum, denn die Natur lässt sich eben nicht vorantreiben. Trotzdem ist es uns extrem wichtig, immer am Puls der Zeit zu bleiben", beschreibt Ulrike Starkl das Selbstverständnis des Unternehmens. Mit der neuen Lösung hat Starkl einen patenten Wegbegleiter hinzugezogen, um mit neuen Anforderungen Schritt zu halten und zu wachsen.

Kunde

Starkl Gartencenter

www.starkl.at

Entwickler

karo productions

www.karo.at

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