Health Vision

„Jeder Mitarbeiter besitzt ein Potential, das Firmen gerne voll ausschöpfen wollen. Oft sind sie jedoch selbst schuld, wenn sie sein Potential verringern"

Gesunde Mitarbeiter – gesunde Firma: Mit FileMaker Gesundheit am Arbeitsplatz messen und optimieren

Überblick

  • Beratungsunternehmen Health Vision GmbH nutzt FileMaker Plattform für Gesundheits-Check zur Optimierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen

Branche

  • Gesundheitswesen

Lösung

  • Zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit werden im Unternehmen vielfältige Daten erhoben. Diese werden in FileMaker erfasst, analysiert und mit speziellen Statistik- sowie Grafik-Plugins für FileMaker der individuelle Gesundheitsbericht erstellt oder nach weiteren Analyse- und Anonymisierungsschritten für die Unternehmen weiter aufbereitet.

Vorteile

  • Mit der FileMaker-Plattform lässt sich eine systematische Analyse des Gesundheitszustands der Mitarbeiter durchführen. Die Gesundheitsberichte kommen einerseits dem Mitarbeiter selbst zugute, andererseits der Firma insgesamt, denn zum gesünderen Lebensstil und der Früherkennung von Krankheiten, kommt hier auch der psychologische Effekt, dass der Mitarbeiter spürt, dass die Firma sich aktiv um seine Gesundheit und damit um sein Wohl kümmert. Das wiederum bindet die Mitarbeiter an ihr Unternehmen und motiviert sie.

Gesunde, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter sind entscheidende Faktoren für den Erfolg jeder Firma. Mit dem Gesundheits-Check von HealthVision können arbeitsbezogene Gesundheitsdaten von Mitarbeitern zielgerichtet erfasst, intelligent analysiert und komplett anonymisiert sowie auf größere Auswertungseinheiten zusammengefasst dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Das ist für das Unternehmen der Anfang einer Strategie, die Gesundheit seiner Mitarbeiter und damit die Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens nachhaltig zu verbessern. Bei der Erfassung und sicheren Auswertung der umfangreichen Daten hilft eine Lösung auf Basis der FileMaker-Plattform

Gesundheit, Arbeitsbedingungen und Arbeitsumfeld hängen eng mit der Leistung im Beruf zusammen. Mitarbeiter, die mit ihren Arbeitsbedingungen und ihrem Arbeitsumfeld eher unzufrieden sind, zeigen weniger Motivation, werden schneller krank und gehen überdurchschnittlich häufig in Frührente. Umgekehrt leisten gesunde und zufriedene Mitarbeiter für ihr Unternehmen besonders viel. Diese Zusammenhänge kennt und erforscht seit mehr als 15 Jahren Prof. Dr. Joachim E. Fischer, Direktor des Mannheimer Instituts für Public Health der Universität Heidelberg und Gründer sowie wissenschaftlicher Berater der Firma HealthVision GmbH: „Jeder Mitarbeiter besitzt ein Potential, das Firmen gerne voll ausschöpfen wollen. Oft sind sie jedoch selbst schuld, wenn sie sein Potential verringern“, weiß Fischer. Angesichts des demographischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels haben viele Firmen erkannt, dass es wichtig ist, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten und deren Arbeitskraft an die Firma zu binden. „Denn der Wissens- und Erfahrungsverlust durch den frühzeitigen Ausstieg von Mitarbeitern, ungenutztes Arbeitspotential und natürlich auch krankheitsbedingte Arbeitsausfälle kosten die Unternehmen enorm viel Geld“, erklärt der Arbeitsgesundheitsexperte. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist das Schlagwort der Stunde.

Im Ergebnis erhält das Unternehmen dann einen sehr anschaulichen und in FileMaker optisch gut aufbereiteten Company Report, an dem es deutlich sehen kann, in welchen Abteilungen die Mitarbeiter körperlich und psychisch gesund und zufrieden arbeiten, und in welchen Bereichen dagegen eher Nachholbedarf besteht

— Prof. Dr. Joachim E. Fischer, Direktor des Mannheimer Instituts für Public Health der Universität Heidelberg und Gründer sowie wissenschaftlicher Berater der Firma HealthVision GmbH

Der Gesundheits-Check macht Gesundheit am Arbeitsplatz messbar

Wenn eine Firma aktiv etwas in Richtung bessere Mitarbeitergesundheit unternehmen möchte, muss sie erstmal wissen, wie ihre Ausgangssituation überhaupt aussieht – sprich, welche Bereiche aktuell gut laufen, wo Defizite zu erkennen sind und auch, wie die eigene Firma im Vergleich zu ähnlich gelagerten Firmen dasteht. 

Zu diesem Zweck hat die HealthVision GmbH, mit wissenschaftlicher Unterstützung von Prof. Dr. Joachim E. Fischer, in jahrelanger Forschungsarbeit ein Verfahren entwickelt, die Gesundheit von Mitarbeitern zu messen und diese Daten für die Firmen anonymisiert auszuwerten. Aufgrund des Gesamtbildes berät HealthVision das Unternehmen dann zu weiteren Maßnahmen. Kern des Systems ist der Gesundheits-Check für den Mitarbeiter, der diesen anschließend in einem ausführlichen Report über seinen Gesundheitszustand informiert.

Die Teilnahme daran ist selbstverständlich freiwillig. Bei Analyse und Aufbereitung der zum Teil in die Tausende gehenden Teilnehmer, hilft eine Lösung auf Basis der FileMaker-Plattform, die von Dr. Christopher Busch von der Firma TeamBusch in Hamburg entwickelt wurde. Grundlage des Gesundheits-Checks ist ein Fragebogen, den die Mitarbeiter anonym ausfüllen. Dabei werden Gesundheits-Parameter wie Arbeitsbedingungen, Belastungen, aber auch Ressourcen abgefragt, was es möglich macht, auch eine eventuell bestehende psychische Gefährdung der Mitarbeiter sichtbar zu machen. 

„Im Ergebnis erhält das Unternehmen dann einen sehr anschaulichen und in FileMaker optisch gut aufbereiteten Company Report, an dem es deutlich sehen kann, in welchen Abteilungen die Mitarbeiter körperlich und psychisch gesund und zufrieden arbeiten, und in welchen Bereichen dagegen eher Nachholbedarf besteht“, erläutert Fischer. 

Die AbbVie Deutschland GmbH & Co.KG, ein forschendes BioPharma-Unternehmen mit rund 2.400 Mitarbeitern, setzt den Company Report seit einiger Zeit ein. „Aus den Ergebnissen können wir valide Kennzahlen und Maßnahmen zur Weiterentwicklung unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements ableiten, die dann mit der Folgebefragung auf ihre Wirkungen hin überprüft werden können. Zum einen erhalten wir mit dem Bericht einen Gesamtüberblick über die Mitarbeitergesundheit. Zum anderen können wir durch Auswertung der einzelnen Abteilungsreports mögliche Ansatzpunkte für eine gezielte Förderung der Gesundheit identifizieren“, erklärt Dr. med. Andreas Erb, Arzt für Arbeitsmedizin und leitender Betriebsarzt bei AbbVie Deutschland.

Der ganzheitliche Gesundheitsbericht zeigt noch mehr

Sehr viel detailliertere Informationen zur Mitarbeitergesundheit in einer Firma bietet der ganzheitliche Gesundheitsbericht. Auch hier findet eine Gesundheitsbefragung der Mitarbeiter per Fragebogen statt. Allerdings in sehr viel ausführlicherer Form. Teilnehmende Mitarbeiter erhalten hier ein Feedback über ihren Gesundheitsstatus in Form eines leicht verständlichen und grafisch ansprechend aufbereiteten Berichts. Bereits mehrere große Unternehmen, darunter DAX- und EuroStoxx-Konzerne haben diesen Fragebogen bereits eingesetzt. „Auf vorgegebenen Skalen können die Mitarbeiter hier die Höhe von Stress und Belastungen am Arbeitsplatz, aber auch von Wertschätzung und fachlicher Entfaltung bewerten sowie die Qualität der Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen beurteilen. Dazu kommen Fragen zur persönlichen Einschätzung der eigenen Gesundheit, mit Erschöpfung, Beschwerden und Schlaf, zum eigenen Gesundheitsverhalten sowie persönlichen Belastungen und Ressourcen“, erläutert Fischer. Ergänzt wird diese ausführliche Fragebogenanalyse durch eine medizinische Untersuchung, die deutlich mehr Messwerte ermittelt, als das bei normalen Vorsorgeuntersuchungen der Fall ist.

Persönlicher Gesundheitsbericht für Mitarbeiter – anonymer Bericht für Abteilungen und Firma

Alle erhobenen Daten sowie optional auch eventuell bereits bestehende Daten über Fehlzeiten, etc. werden dann direkt an eine mit FileMaker Pro erstellte maßgeschneiderte App übertragen und anschließend online auf einem Server zusammengefasst, analysiert und mit speziellen Statistik- sowie Grafik-Plugins für FileMaker zum individuellen Gesundheitsbericht oder – nach weiteren Analyse- und Anonymisierungsschritten für die Unternehmen weiter aufbereitet. Datenschutz hat hierbei höchste Priorität.

“Die Auswertungsergebnisse liefern wir in drei Varianten: Als anonymisierten Gesamtbericht für die ganze Firma, als anonymisierten Teilbericht für eine Abteilung und als persönlichen Befundbericht - ausschließlich für die Augen des jeweils teilnehmenden Mitarbeiters bestimmt“, erklärt Fischer. Im persönlichen Gesundheitsbericht wird ausführlich die aktuelle körperliche und psychische Gesundheit des Teilnehmers beschrieben. Außerdem werden Hinweise auf Stärken, aber auch mögliche Risikofaktoren sowie praktische Handlungsempfehlungen gegeben. „Zusätzlich bieten wir eine anonyme Fachberatung per Telefon oder Internet an, falls noch weiterer Beratungsbedarf besteht“, betont Fischer. „Diese Fürsorge kommt nicht nur dem Mitarbeiter selbst zugute, sondern der Firma insgesamt, denn zum gesünderen Lebensstil und der Früherkennung von Krankheiten, kommt hier auch der psychologische Effekt, dass der Mitarbeiter spürt, dass die Firma sich aktiv um seine Gesundheit und damit um sein Wohl kümmert. Das wiederum bindet die Mitarbeiter an ihr Unternehmen und motiviert sie.“

Ohne Investition kein Profit – AbbVie zeigt wie es gehen kann

Die Analyse selbst ist aber nur die halbe Miete. „Natürlich machen wir im Anschluss daran auch ganz konkrete Vorschläge, wie die Mitarbeitergesundheit verbessert werden kann, aber umsetzen müssen das die Firmen selbst.“ Das heißt im Klartext, eine Gesundheits-Analyse bringt dem Unternehmen nur etwas, wenn es nach dem Erhalt der Analyse auch tätig wird.

Wer einen Erfolg in Zahlen erreichen möchte, der muss auch bereit sein, dafür Geld in die Hand zu nehmen und konsequent systematisch aufeinander abgestimmte Maßnahmen einzuführen. „Mindestens 100 Euro pro Jahr und Mitarbeiter sind erforderlich, um einen positiven Effekt bei der Gesundheit der Mitarbeiter zu erzielen“, proklamiert Fischer. So ist auch AbbVie Deutschland die Nachhaltigkeit wichtig:

„Wir wollten eine systematische Analyse der Mitarbeitergesundheit durchführen und so die Wirkung der von uns umgesetzten gesundheitsfördernden Maßnahmen überprüfen. Dabei waren für uns die Einbindung der Mitarbeiter, die Nutzung eines validierten Messinstruments und der Datenschutz die drei wichtigsten Aspekte. Erste Erfolge zeichnen sich bereits ab“, erklärt Dr. med. Andreas Erb.

„Wir nutzen das System für die alle zwei Jahre durchgeführte Gesundheitsumfrage und demnächst auch für den Gesundheits-Check, den die Mitarbeiter beim Betriebsärztlichen Dienst auf Wunsch durchführen können. Es ist darüber hinaus geplant, das Instrument für eine, selbstverständlich freiwillige, Detailanalyse der psychischen Belastungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu nutzen“, so Erb weiter.

Auch und vor allem Kleinunternehmen können sich so ein systematisches Gesundheitsmanagement mit separat zuständigen Experten nicht leisten.

Die Grundregeln guten betrieblichen Gesundheitsmanagements so Prof. Fischer, kann jeder Arbeitgeber umsetzen: „Bei der HealthVision GmbH, wie auch am Mannheimer Institut für Public Health gibt es einen jährlich festen Etat für die Mitarbeiterentwicklung, und eine Reserve dafür, wenn jemand rasche Hilfe braucht.“, erklärt Fischer. „Im Ernstfall setzen wir den Etat dafür ein, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter rasch bestmögliche professionelle Hilfe bekommt. Und wenn wir am Ende des Jahres den Etat nicht ausgegeben haben, dann gibt es sicher einige sinnvolle Anschaffungen wie neue Bildschirme, die man davon bezahlen kann.“ Investitionen in die Mitarbeitergesundheit, die sich, laut Fischer, nachweislich lohnen.

Kunde

Health Vision GmbH

www.healthvision.de/

Entwickler

Team Busch GmbH

www.teambusch.de/

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