Rupp & Hubrach
Brillenglashersteller

Optiker genießen mobile Beratung mit CALwin

Überblick

  • Brillenglashersteller Rupp & Hubrach unterstützt Augenoptiker bei Beratung, Preisfindung und Verkauf der passenden Brillengläser mit FileMaker Go Lösung am iPad

Branche

  • Brillenglashersteller aus Bamberg seit 1922 mit hochwertigen Brillengläsern am Markt.

Lösung

  • Das auf FileMaker Go basierende Programm CALwin unterstützt Händler bei der Beratung, Preisfindung und Verkaufsabwicklung im Kundengespräch. Am iPad können Optiker ihren Kunden direkt präsentieren und erläutern, welche Brillengläser für sie passen und wo die Unterschiede liegen. Die mobile Lösung ermöglicht professionelle Beratung an jedem Ort im jeweiligen Ladengeschäft.

Vorteile

  • CALwin ermöglicht ortsunabhängige und professionelle Beratung am iPad. Papierbasierende Kataloge gehören der Vergangenheit an.

Dank FileMaker Go sicher im Blick: Preiskalkulation beim Brillenkauf

Rund oder oval, rechteckig oder trapezförmig, in Pilot- oder Schmetterlingsform – wenn es um den Kauf einer Brillenfassung geht, ist die Qual der Wahl groß. Doch während sich passende Brillenfassungen immerhin noch per trial-and-error, also durch schlichtes Anprobieren finden lassen, ist die Suche nach dem richtigen Glas für viele eine vollkommen undurchsichtige Angelegenheit. Denn welcher Laie kennt schon den Unterschied zwischen sechsfachem Brechungsindex oder siebenfachem, zwischen Gläsern, die als Einstärkengläser produziert wurden oder nach Punkt-für Punkt-Berechnung, oder gar zwischen Purlux-Veredelung und Hartschicht?

Sicherer Informationsfluss im Beratungsgespräch

Für den Brillenglashersteller Rupp + Hubrach Optik GmbH aus Bamberg sind solche Begriffe Alltag, für die Optiker, die das Unternehmen beliefert, ebenfalls. Um auch die Kunden, die bei jenen Optikern kaufen, gezielt mit der Ware Brillenglas vertraut zu machen und die Händler zudem noch bei der Preisfindung und Verkaufsabwicklung zu unterstützen, hat die Kreativagentur Kopfwerk aus Bamberg für Rupp + Hubrach Optik ein Programm entwickelt, das dabei behilflich ist. Basis dieser CALwin getauften Lösung ist die Software FileMaker Go, Co-Akteur ist das iPad. Zusammen ergeben Soft- und Hardware ein mobiles Team, mit dessen Hilfe die Brillenspezialisten ihre Beratungen an jedem Ort im jeweiligen Ladengeschäft professionell durchführen können.

Viele der von uns belieferten Optiker nutzen CALwin, um mit moderner Technik ein erfolgreiches Beratungsgespräch durchzuführen. CALwin stellt unsere Produktvielfalt übersichtlich dar und sichert den Informationsfluss im Beratungsgespräch. Darüber hinaus ist CALwin dem Anwender eine große Hilfe bei der Kalkulation der Verkaufspreise. Übersichtlich und benutzerfreundlich kann eine individuelle Preiskalkulation stattfinden. Durch die unterschiedlichen Exportmöglichkeiten von CALwin können sowohl gedruckte Preislisten und Produktkataloge via Druckdienstleister bestellt, als auch die Preisdaten für branchenspezifische Software-Lösungen wie OPA, ipro oder Comcept erstellt werden.

- Petra Schwarz, Leiterin Kommunikation bei Rupp + Hubrach Optik.

Gemütlicher Plausch am iPad kombiniert Produkt- und Preisberatung

Wer die mit dieser Lösung ausgestatteten Optikfachgeschäfte aufsucht, um eine Brille zu erwerben, muss sich nicht mehr, wie früher üblich, durch Dutzende von Katalogen wühlen, um sich einen Eindruck über verschiedene Glasqualitäten zu verschaffen. Stattdessen wird er vom jeweiligen Kundenbetreuer zu einem gemütlichen Plausch am iPad gebeten.

Mit Hilfe der darauf installierten iOS-Lösung kann der Berater per Fingertip nun nicht nur unterschiedliche Glastypen präsentieren, sondern direkt die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Typen bildlich darstellen und aufzeigen, welche Preisunterschiede sich aus der jeweiligen Wahl ergeben.

Darüber hinaus hat er die Möglichkeit, die in seinem Unternehmen angebotenen Leistungen wie Augencheck oder Glasbestimmung und Prismenmessung sowie die eingesetzte Technologie – vom Freiformfassungsschleifgerät bis zu Videozentriersystemen – vorzustellen und auf Wunsch sogar in Bild und Text zu erklären, was Kurz- oder Weitsichtigkeit eigentlich ist. „Auf diese Weise kann der Optiker Produkt- und Preisberatung kombinieren und seine Kunden so besser betreuen. Gleichzeitig hat er selbst auf Anhieb alle gewünschten Daten und Preise parat“, erklärt Matz Reichardt, Inhaber der Kopfwerk GmbH & Co. KG.

Die Werbeagentur Kopfwerk betreut ihre Auftraggeber mit ganzheitlichen Lösungen, die auch IT-Dienstleistungen einschließen. „Dabei setzen wir ausschließlich Mac OS X sowie iOS auf Basis von MacBook Pros, iMacs, iPad und iPhone ein – und kombinieren sie mit Begeisterung mit FileMaker Applikationen“, lächelt Reichhardt. „Als 2008 das Kartellamt eine neue Regelung forderte, die es Brillenglasherstellern seither untersagt, ihren Kunden VK-Preisempfehlungen an die Hand zu geben, haben wir für Rupp + Hubrach Optik eine Kalkulationssoftware auf Basis von FileMaker Pro erarbeitet, um jenen in der Preiskalkulation unerfahrenen Optikern diese Tätigkeit zu vereinfachen“, erinnert sich der Geschäftsführer an die Entwicklung der Softwarelösung.

Zum durchgestylten Laden passt kein altmodischer Katalog

Die Kombination von FileMaker Go und iPad hat nun nochmals eine neue Ära eingeleitet: Seither können diese Optiker ihre gesamte Preiskalkulation für die r+h Markengläser – betriebswirtschaftlich fundiert – auf den mobilen Endgeräten abwickeln. Auf Wunsch können sie sogar die von dem Brillenglashersteller erstellten Verkaufsstatistiken importieren und damit jederzeit eruieren, welche Glastypen sie zum Beispiel im Vorjahr gekauft haben. Diese Informationen können sie im Anschluss in die Kalkulation einfließen lassen und so beispielsweise errechnen, wie sich Veränderungen auf das Jahresergebnis auswirken. „Schließlich macht es im Endergebnis einen Unterschied, ob ich ein Glas, das 1000 mal verkauft wird, preislich anhebe, oder ob ich dies mit einem Glas mache, das ich nur zehnmal verkaufe“, erläutert Reichardt.

„Insbesondere jüngere, innovative Optiker genießen die mobile Arbeit mit CALwin und iPad. Ein durchgestyltes Ladengeschäft muss schließlich auch in der Beratung modern sein“, verrät der Kreative. Da passe der altmodische Katalog einfach nicht mehr dazu. Dank FileMaker Go sei die Kalkulationslösung somit zur perfekten Beratungslösung herangewachsen, freut er sich. Da das crossplattformfähige Produkt selbsterklärend ist, benötigen die Optiker keine Einarbeitungszeit. „Anfänglich haben wir noch ein Handbuch geschrieben, doch inzwischen braucht es das nicht mehr“, erinnert er sich. Nicht einmal eine FileMaker-Lizenz ist dafür notwendig. „In 90% aller Fälle verteilen wir CALwin als FileMaker Runtime-Lösung. Nur wer tiefer in das System einsteigen möchte, benötigt eine Lizenz.“

Dieses Angebot kommt an. Reichardt schmunzelt: „Anfänglich haben wir bei Preisänderungen zunächst die gedruckten Preislisten für Rupp + Hubrach Optik produziert und geliefert, später die Runtime-Lösung nachgeschoben. Inzwischen haben sich die Prioritäten umgekehrt. Wir arbeiten zuerst an der elektronischen Variante.“ Mittlerweile ist sogar schon ein zweites Unternehmen auf die mobile Lösung aufmerksam geworden. „Es gab ja vorher keine vergleichbare Software für Optiker auf dem Markt“, erläutert Reichardt: „Vor kurzem hat nun ein Schweizer Brillenglashersteller unsere Lösung entdeckt und uns gebeten, etwas Vergleichbares für ihn zu entwickeln. In drei Sprachen. Und auch das läuft sehr gut.“

Kunde

Rupp + Hubrach Optik GmbH
www.rh-brillenglas.de

Entwickler

Kopfwerk GmbH & Co. KG
www.kopfwerk.com

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