Julia Stoschek Collection

Überblick

  • Auch Kunst will organisiert sein - Julia Stoschek Collection vertraut auf FileMaker.

Branche

  • Kunst und Kultur

Lösung

  • FileMaker Pro Datenbank

Sie ist jung, selbstbewusst – und sie hatte einen Traum: Julia Stoschek. Nach ihrem BWL-Studium orientierte sich die 1975 geborene Unternehmerstochter – sie ist Mitgesellschafterin des Coburger Autozuliefererunternehmens Brose – um und widmete sich ganz ihrer neuen Leidenschaft: der zeitgenössischen Kunst. Sie richtete zunächst ein Förderstipendium für junge Künstler ein, organisierte Kunst-Salons am Potsdamer Platz und eröffnete schließlich 2007 die Julia Stoschek Collection in Düsseldorf mit Werken aus ihrer privaten Sammlung. Hierfür ließ sie ein 100 Jahre altes Fabrikgebäude zum modernen Ausstellungshaus umbauen. Mittlerweile umfasst die Sammlung mit dem Schwerpunkt Time-Based Media Art über 450 Werke von Künstlern wie Marina Abramovic, Doug Aitken, Thomas Demand oder Derek Jarman, um nur einige zu nennen. Die nächste Ausstellung „NUMBER FIVE: CITY OF GOLD AND MIRRORS Works from the JULIA STOSCHEK COLLECTION“ eröffnet am 25. Juni ihre Tore.

Um eine Sammlung erfolgreich zu führen, bedarf es neben dem richtigen Gespür bei der Auswahl der Kunstobjekte und Künstler ein gehöriges Quäntchen an organisatorischem Geschick. Die junge Kunstliebhaberin entschied sich bereits ein Jahr vor der Eröffnung der Düsseldorfer Sammlung für eine umfassende Datenbank-Lösung auf FileMaker-Basis zur lückenlosen Verwaltung der Werke und Kontakte.

Die Kunst der Kunstverwaltung

Hinter einem Kunstobjekt steckt weitaus mehr als sein Name. Für den Sammler oder Galeristen sind Informationen über die Entstehungsgeschichte, den Künstler, Erwerbspreis, Zustandsprotokolle, Aufbauanleitungen oder Verleihlisten von eklatanter Bedeutung. „Moderne Kunstobjekte bestehen meist nicht nur aus einem Stück Leinwand. Gerade bei zeit-basierter Kunst handelt es sich häufig um dezidierte Kompositionen aus verschiedenen Elementen wie Projektoren, Projektionsflächen oder einer genau festgelegten zeitlichen Reihenfolge. All diese Informationen sind in Installations- und Aufbauanleitungen genauestens beschrieben“, erläutert Julia Stoschek die Hintergründe der Kunstpräsentation.

Auch der Verleih von Objekten gehört zum Alltag der Sammlung. Um immer den Überblick über den aktuellen aber auch früherer Standorte der einzelnen Kunstwerke zu haben, bedarf es einer genauen Dokumentation. „In der Zwischenzeit besteht unsere Sammlung aus über 400 Werken, an denen jede Menge Daten und Kontakte hängen. Dank der FileMaker-Datenbank haben wir diese jederzeit und komfortabel im Blick und greifen auf zentral geführte Informationen zu“, kommentiert Julia Stoschek den Nutzen der von dem Düsseldorfer IT-Unternehmen xpert.IT entwickelten und betreuten Datenbank. „Stellen wir beispielsweise eine Ausstellung zusammen, so können wir auf Knopfdruck Listen mit den benötigten Informationen zu den ausgestellten Werken erstellen. Dies verschafft große Transparenz und erleichtert die Arbeit ungemein.“

Kontakte, Künstler, Kuratoren

Neben der Kunstverwaltung an sich ist die Verwaltung der Kontakte ein wesentlicher Bestandteil für einen funktionierenden Ausstellungs- und Verwaltungsbetrieb. Auch hierbei behilft sich die Julia Stoschek Collection der FileMaker-Datenbank. Sämtliche Kontaktdaten von Künstlern, Kuratoren, Galerien, Institutionen, Interessenten etc. werden systematisch in der Datenbank erfasst und stehen somit jederzeit zur Verfügung. Briefe, Einladungen oder E-Mails sind schnell aus dem System generiert und lassen sich auch im Nachhinein nachverfolgen.

Kataloge und Öffentlichkeitsarbeit

Auch für die Pressearbeit hat sich das System als zentrale Informations- und Dokumentationsstelle bewährt. Sämtliche Informationen zu Künstlern, Werken, Pressemeldungen und Veröffentlichungen in der Presse sind hier zentral hinterlegt und jederzeit abruf- und distribuierbar. Die Anfertigung von Ausstellungskatalogen sowie die Erstellung von Informationsbroschüren zu einzelnen Werken zum temporären Verbleib in anderen Ausstellungen speist sich aus dem System – Bilder als auch Text stehen zentral zur Verfügung. Korrekturen oder Änderungen werden lediglich in einem System vorgenommen – uneinheitliche Darstellungen und Fehlerquellen sind somit schnell ausgemerzt. In Zukunft soll auch der Internetauftritt direkt aus der Datenbank befüllt werden. Modern wie die Ausstellung selbst ist auch das Management dahinter. „Die Verknüpfung der Informationen stellt für uns höchsten Nutzwert dar und spart viel Zeit und Kosten – doppelte Prozesse gibt es nicht“, kommentiert Monika Lahrkamp, verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Collection abschließend.

 

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